Wir machen aus Ideen echte Produkte – und aus Produkten echte Unternehmen.

thrid ermöglicht es Makern & Unternehmen, ihre Innovationen in den Markt zu bringen – und Endkunden, durchdachte Produkte aus echten Bedürfnissen zu kaufen.

Maker werden Produkte entdecken

Unsere Mission

Gute Ideen marktfähig machen.

Großartige Produktideen scheitern nicht an Kreativität – sondern an Infrastruktur.

Produktion, Lagerhaltung, Qualitätskontrolle, Versand, Plattform-Anbindung – all das kostet Zeit, Kapital und Erfahrung.

Genau hier setzt thrid an.

Wir bauen die Brücke zwischen Idee und Markt.

Unser Ziel ist es, die Einstiegshürde für physische Produkte radikal zu senken – damit jeder mit einer starken Lösung daraus ein echtes Geschäft machen kann.

20000+

zufriedene Kunden

20+

Aktive 3D-Drucker im täglichen Betrieb

2021

Gegründet

Was thrid besonders macht

Radikale Digitalisierung

Unsere Prozesse sind durchgehend digitalisiert – von iPads in der Druckfarm zu digitaler mehrstufigen Produktionsstücklisten über MDE-Geräte im Lager.
Das reduziert Fehlerquoten und schafft maximale Transparenz.

Automatisierte Produktion

Mit über 20 Druckern produzieren wir effizient und skalierbar. Vollautomatisierte Druckprozesse ermöglichen wettbewerbsfähige Preise – ohne Qualitätsverlust.

Jung, flexibel, wachstumsorientiert

Seit 2021 bauen wir unsere Infrastruktur kontinuierlich aus.

Wir sind nicht festgefahren – wir testen, optimieren und entwickeln uns ständig weiter.

Nachhaltige Fertigung

Wir produzieren in Deutschland und überwiegend on-demand.

Keine unnötige Überproduktion, keine langen Lieferketten – sondern effiziente, bedarfsgerechte Herstellung.

Produkte von Menschen, die das Problem selbst kennen.

Unsere Produkte entstehen nicht in anonymen Großkonzernen.

Sie werden von Makern/Unternehmen entwickelt, die selbst Teil der jeweiligen Nische sind – Menschen, die ein echtes Problem erkannt und dafür eine funktionierende Lösung entwickelt haben.

Wir sorgen dafür, dass diese Lösungen professionell produziert, geprüft und zuverlässig geliefert werden.

So erhalten unsere Kunden durchdachte Produkte mit echtem Mehrwert – statt Massenware ohne Bezug zur Praxis.

Ich hatte ja keine Ahnung was mich erwarten würde

Das Problem, das alles startete

Alles begann in meinem Kinderzimmer. Während ich an meiner Masterarbeit schrieb, funktionierte eine Taste meines MacBooks nicht mehr richtig. Also suchte ich im Internet nach Ersatz – und stellte fest, wie kompliziert und schlecht die Angebote waren. Schnell war klar: Das geht besser. Ich kaufte Ersatzteile ein, erstellte optimierte Listings und wurde innerhalb kurzer Zeit zur Nr. 1 auf eBay für Ersatztasten. Nichts Großes, nichts Glamouröses – aber in dieser kleinen Nische haben ich dominiert. So wurde MY-LAPTOP-SETUP geboren.

Mit dem Wachstum kamen jedoch Probleme, die man von außen nicht sieht. Die Wahl des richtigen Lieferanten in China erwies sich als entscheidend – was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Der Unterschied zwischen dem, was besprochen wurde, und dem, was am Ende geliefert wurde, lag oft zwischen zwei Welten. Wochen oder Monate später öffnete man einen Karton und war negativ überrascht. Anpassungen an Produkten oder Verpackung waren nur mit jeder neuen Lieferung möglich. Das bedeutete lange Zyklen, gebundenes Kapital und kaum Flexibilität.

Je mehr Produkte wir anbieten wollten, desto mehr Geld musste vorfinanziert werden. Je bessere Einkaufskonditionen wir wollten, desto größer mussten die Bestellmengen sein. Für ein kleines Unternehmen ist das ein Fass ohne Boden. Genau hier entstand der Gedanke, dass wir selbst produzieren müssen, um flexibel, unabhängig und schneller zu werden. Dieser Gedanke führte uns später zum 3D-Druck.

Der Versuch, alles selbst zu kontrollieren

Unser erstes 3D gedrucktes Produkt

Ich fand und entwickelte in Unterstützung mit meiner Schwester und ihrem Freund das erste Produkt, das sich mit einem 3D-Drucker herstellen ließ. Also begannen wir – erst mit einem, kurze Zeit später mit drei Ender 3 V2. Die Idee war perfekt: keine Mindestbestellmengen, volle Kontrolle, sofortige Anpassungen möglich. Die Realität war hart. Hoher Ausschuss, ständige Nachkalibrierungen und eine Qualität, die alles andere als konstant war. Produktion klang einfacher, als sie tatsächlich war.

Auch beim verpacken machten wir viele Fehler. Nachhaltige Papiertüten, die weder hochwertig aussahen noch stabil waren. Thermoetiketten, die nach wenigen Monaten ausbleichten. Aus den Bewertungen wurde schnell klar, dass zu einem Produkt mehr gehört als nur das Bauteil selbst. Es braucht eine saubere Präsentation, eine durchdachte Verpackung und ein stimmiges Gesamtbild. 2022 war chaotisch, aber es war das Jahr, in dem wir echte Produktions-Erfahrung sammelten.

Wachstum bringt neue Probleme

Vom Ein-Mann-System zum ersten Team

Es wurde Zeit für den nächsten Schritt: ein 30qm Büro. Eigentlich war es meine neue Wohnung, die direkt wieder zum Arbeitsplatz wurde, während ich mit meiner Freundin zusammenzog. Die ersten Minijobber und Werkstudenten kamen ins Team. Und plötzlich wurde klar, wie viel Wissen nur in meinem Kopf existierte. Wenn Struktur fehlt, wird man selbst zum größten Engpass.

Wir begannen, Prozesse aufzubauen, versahen Produkte mit Barcodes und kauften unseren ersten Scanner – der natürlich nicht zu unserem Anwendungsfall passte. Trotzdem war es ein wichtiger Schritt. 2023 war das Jahr, in dem wir verstanden, dass Skalierung nur mit Systemen funktioniert, nicht mit Improvisation.

Kalkulierbare Risiken eingehen

Struktur, Druckfarm und harte Marktlektionen

Wir zogen in ein 70qm Büro, weil das Büro aus allen Nähten platzte. Endlich gab es Platz für eine richtige Druckfarm. Zum Jahresende liefen 12 Drucker. Alle Produkte waren mit Barcodes versehen und scannbar, Prozesse wurden strukturierter, der Versand professioneller organisiert. Sendungen wurden regelmäßig abgeholt und nicht mehr selbst zur Post gebracht.

Gleichzeitig entwickelten wir viele neue Produkte – und mussten auch Rückschläge hinnehmen. Mir wurde klar, dass Marktanalyse das A und O ist. Bevor man Energie in ein Produkt steckt, muss beantwortet sein: Gibt es genügend Nachfrage? Ist die Marge ausreichend? Lässt sich das Produkt wirtschaftlich skalieren? 2024 war das Jahr, in dem wir begannen, strategischer statt nur operativ zu denken.

Fokus statt alles selbst machen

Wir expandierten weiter, vergrößerten unsere Fläche auf ~150qm und bauten die Druckfarm auf 23 Drucker aus. Mit der wachsenden Infrastruktur stiegen allerdings auch Kosten und Komplexität. Produktion, Marketing, Vertrieb, Support, Versand und Produktentwicklung gleichzeitig abzubilden, ist für ein kleines Unternehmen kaum realistisch.

Uns wurde klar, dass wir uns fokussieren müssen. Wir können nicht in jeder Nische Spezialist sein. Gleichzeitig gibt es viele Nischen, die zu klein sind, um allein eine komplette Firma zu tragen. Also begannen wir, unsere aufgebaute Infrastruktur anderen Makern zur Verfügung zu stellen. Statt alles selbst zu kontrollieren, ermöglichen wir anderen, von unserem Setup zu profitieren. 2025 war das Jahr des Perspektivwechsels:

Weg vom reinen Produktanbieter, hin zur Plattform für Produktion und Skalierung.